Mit einer zweiten Workshopreihe auf der Karmakonsum machte em-faktor ein Angebot an alle Teilnehmer, die mit einer guten Projektidee zum Greencamp gekommen waren und diese weiter voran bringen wollten. Mit Kreativitäts- und Moderationstechniken haben wir in drei Workshops jeweils eine konkrete Business-Idee direkt am Tisch gemeinsam weiter entwickelt. Unser Ziel war es, die kreativen Potenziale aller Workshopteilnehmer zu heben und zu bündeln. Erstaunlich: Fast alle der Teilnehmer am Tisch hatten ein eigenes Projekt zur Bearbeitung mitgebracht. Diese wurden in der Runde kurz vorgestellt und durch Bepunkten ausgewählt.
Aus den Projektideen wurden diese drei in den Workshops behandelt:
1. Ein vegetarisches Biohotel und -restaurant in den französischen Bergen mit Selbsversorgung durch Permakultur.
2. Eine Internetplattform für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, die vor allem jungen Menschen Alternativen zum herkömmlichen Konsum zeigen soll.
3. Ein internationales Kulturprojekt, das die Welterbe-Stätten dieser Welt in einer Reise zusammenfassen möchte.
Kreative Methoden
Je nach Inhalt und wie konkret ein Projekt bereits durchdacht war, haben wir in den Workshops mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet. Die Methoden bauen aufeinander auf und arbeiten unterschiedliche Aspekte der Projektplanung heraus. Unser Workshop-Tisch hat sich je nach Anlass in einen „FantasTisch“, einen „RealisTisch“ oder einen „ProgrammaTisch“ verwandelt. Diese waren verbunden mit Methoden wie:
- einem visualisierten Wunschbild
- einem Mini-Worldcafé
- einer kollegialen Beratung
- einer Art Mindmapping
Wichtig bei allen Methoden: Möglichst alle Teilnehmer mit einbinden. Jede Idee zählt und kann den entscheidenden Impuls geben.
So entstehen ungewöhnliche Ansätze:
- Warum nicht Paten finden für jedes Zimmer des Biohotels?
- Man könnte die Plattform für nachhaltige Produkte auch von den Usern selbst gestalten lassen.
- Oder die Welterbe-Kunstwerke einfach auf gläsernen Transportern durch die Lande schicken.
Der Benefit für die Teilnehmer
Die drei „Projektgeber“ konnten direkt profitieren und die vor Ort erarbeiteten Ergebnisse gleich mitnehmen. Die Teilnehmer, deren Projekte nicht behandelt wurden, haben neue Methoden kennenlernt. Viele der vor Ort entwickelten Ideen sind auch auf andere Projekte übertragbar. Fast alle vorgestellten Projekte brauchen beispielsweise Startförderung, eine klare Zielgruppenausrichtung, spezifische Produkteigenschaften, aufmerksamkeitsstarke Aktionen und Kommunikationsansätze.
Vielen Dank für all die guten Ideen der Teilnehmer vor Ort; für deren Offenheit und Engagement.
Einige Impressionen aus den Workshops und von den Ergebnissen gibt es als PDF zum Runterladen>>
Schlagworte: Kreativität, LOHAS, Nachhaltigkeit, Werbung

Folge uns!